Starterbatterie, Solarbatterie oder Gelbatterie ?
Zunächst ist zu sagen, dass eine Solaranlage wie ein Ladegerät funktioniert und mit Hilfe des Ladereglers in der Lage ist jeden Akku zu laden. Für eine Solaranlage ist es
grundsätzlich egal, wohin ihr Strom weitergeleitet wird.
Starterbatterien
sind dafür ausgelegt hohe Ströme für einen kurzen Zeitraum zu liefern.
Werden solche Batterien mehr als 10% entladen, ändert sich im Lauf der Zeit die Struktur der
Bleiplatten und Bleisulfat, das normalerweise in der Säure gelöst vorliegt,
wird in kristalliner Form an den Bleiplatten abgeschieden.
Diesen Prozess nennt man Sulfatierung. Die Batterie verliert ihre
ursprüngliche Speicherkapazität, sie stirbt. Die Anzahl der Zyklen (wie aus
dem Schaubild zu ersehen ist) die eine solche
Starterbatterie unbeschadet übersteht ist gering.
Daher sind für Bordbatterien grundsätzlich, auch ohne Solaranlage, solare
oder zyklenfest ausgewiesene Akkus zu verwenden. Wer nur kleine Lasten an
seiner Batterie betreibt, wird diesen Effekt natürlich nicht bemerken, da
die verbleibende Batteriekapazität noch ausreichend ist. Es sei denn er
stört sich daran übergroße schwere Akkus mitzuschleppen.
Ein weiterer Nachteil der Starterbatterie ist, dass sie ihre
Ladungskapazität schneller verliert.
sind von der Bauart so konzipiert, dass sie eine geringe Selbstentladung ausweisen und eine weit aus höhere
Anzahl von Ladezyklen unbeschadet überstehen. Bedingt durch die Bauart haben
sie allerdings einen höheren Innenwiderstand und sind daher für kurzzeitige
hohe Ströme (Startvorgang) nicht geeignet. Natürlich leiden auch diese
Batterien unter dem Sulfatierungsprozess, jedoch weit aus geringer.
Eine Solarbatterie ist als Bordbatterie grundsätzlich besser geeignet als
eine Starterbatterie.
haben den Vorteil, dass sie extrem gasungsarm sind, da die Säure im Gel gebunden ist und kommen immer dann zur
Anwendung, wenn keine Außenbelüftung der Batterie möglich ist. Sie sind
wartungsfrei , lageunabhängig und haben eine geringe Selbstentladung. Sie
vertragen eine höhere Entladung als Säurebatterien, sind also zyklenfester.
Auch eine Tiefentladung können sie besser verkraften. Der Nachteil der
Gel-Batterie, sie ist größer und benötigt zum Laden vorgeschriebene
Ladegeräte mit freigegebener Kennlinie.
Wenn man auf die Vorteile der Gel-Batterie verzichten kann sind
konventionelle Säurebatterien in zyklenfester Ausführung die preisgünstigere
Alternative für den Einsatz im mobilen Bereich.